Blumen (2005)
Regelmässig gönne ich mir Blumensträusse vom Markt. Sie erfüllen mein Atelier mit duftender und visueller Reichhaltigkeit. Sie verhalten sich dort wie ein Modell, bieten sich mir in der ganzen Intensität ihrer Existenz an. Alleine, ihnen gegenüber bewundere ich diese extreme Feinheit und die Ungewissheit ihres Lebens. Sie suggerieren mir ein Gemälde ohne die geringste Gewalt. Einzig der vielschichtige Hintergrund scheint sie fast zu verschlucken.